Curriculum Vitae


Der Maler und Grafikdesigner Achim Marx wurde an einem Dienstag im Mai 1958 im Hunsrück geboren.
Die Schulausbildung auf einem neusprachlichen Gymnasium war Ende der 70er mit dem Abitur erfolgreich abgeschlossen – die Voraussetzungen zum Studium geschaffen.


Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz, Abteilung Trier.
1984 mit dem Diplom abgeschlossen und von nun an in verschiedenen Kölner Werbeagenturen als Artdirector angestellt. Seit 1995 selbständig und mehr und mehr der Kunst verbunden. So wurde die freie Kunst für Achim Marx ein emotionaler Ausgleich zur angewandten Kunst des konzeptionell arbeitenden Grafikdesigners. Kunst und Handwerk, gestalterische Kreativität und strategische Kompetenz. Der Maler und Grafiker arbeitet und lebt heute in Bergheim in der Nähe von Köln.


 

Trennlinie Vita

 


Die Kunstwerke von Achim Marx zeichnen sich durch eine fulminante Farbenpracht aus.
Gezielt wird hier mit ruhigen und aggressiven Farben gespielt, dies zaubert eine gewisse Kraft und wahrnehmbaren Widerspruch auf die Leinwand. Die ruhigen harmonischen Farben sind dabei in der Regel im Bildhintergrund, wohingegen die vollen satten Farben im Vordergrund des Kunstwerkes sind. Verstärkt wird dieser Effekt durch reliefartige Strukturen, die mit bestimmten Farben kombiniert werden und zusätzlich den räumlichen und farblichen Abstand herausheben.


Dieser farbliche Kontrast wird geschickt durch eine Symbiose von Spachtel und Pinsel komplementiert –
so werden Strukturen auf der Leinwand manifestiert, die grazil miteinander harmonisieren. Diese Harmonie von Spachtel und Farbe unterstreicht dabei zusätzlich den Kontrast von weichen und harten Farben. So werden reliefartige Strukturen erzeugt, die einen Betrachter dazu anregen Objekte zu erkennen - bzw. diese in den Bildern zuerst subtil erkennbar sind - und den abstrakten Charakter der Malerei des Künstlers untermauern. Diese Subtilität bannt den Betrachter und lässt ihn in eine andere Welt entgleiten – im Sog des Wiederspruchs taucht der Betrachter in die Kunstwerke ab, um eben diesen Widerspruch dann selbst im Bild zu lösen, für sich aufzulösen – ja vielleicht sogar seine eigene Identität auf der Suche nach Harmonie zu klären.


Diese faszinierenden Techniken sind fast immer in den Bildern des Künstlers zu erkennen,
sodass dieser seinen eigenen Stil erschaffen hat und die Identität des Künstlers in seinen Kunstwerken wiederzuerkennen ist. Das hat uns dazu bewogen die Kunstwerke und den Künstler besonders zu würdigen. Wir sagen dem Künstler Dankeschön und wünschen den harmoniesuchenden Betrachter auf der Reise zu sich selbst viel Spaß beim Betrachten der Kunstwerke…


Ivo Haarmann (April 2016)